Am10.Februar1945trafendiealliiertenBomberin AlfihrHauptziel-daslangeMittelteilderBrückestürzteindieMosel.DieBevölkerung atmeteauf;dennnunhoffteman,vonweiterenAngriffenverschontzubleiben.DernochstehendeBrückenpfeilerderEisenbahnbrücke auf der Alfer Seite sowie 2 kleine Brückenteile sind dann im März von deutschen Soldaten gesprengt worden.Der Aussichtsturm auf dem Prinzenkopf hatte den Bombenhagel einigermaßen heil überstanden. Man schätzte damals, dass im gesamten Zielbereich der Eisenbahnbrücke ca. 3000 Bomben gefallen waren. Bauer, Hildegard, Die Folgen der Alliierten Luftangriffe in Alf, HJB 2004 Augenzeugenberichtdesdamals15-jährigenRobertMentgesausAlf:„AndiesemTagewarichaufdemWegzurKapelleinden Weinbergen,alsplötzlichvierJabosamHimmelauftauchten.SiewurdensofortvonderFlak,dieaufderBrückeundoberhalbvonBullaystand, unter Beschuss genommen. Daraufhin verschwanden die Jabos wieder.Kurze Zeit später erschien eine Staffel doppelrumpfiger Lightning. Die Maschinen kamen im Tiefflug durch den Marienburger Sattel und griffen die Flakstellungen mit Bordwaffen an. Nacheinander flogen sie verschiedene Angriffe und zogen schließlich steil nach oben. Kurze Zeit später tauchten die 4 Jabos wieder auf und begannen dann die Brücke zu bombardieren. Nach zwei Fehlwürfen traf die dritte Maschine mit ihren Bomben den Strompfeiler und das lange Mittelteil der Brücke stürzte in die Mosel. Mehrere Güterwagen und alles was sonst noch auf dem Brückenteil stand, rutschte über die Schräge hinunter